Terug   

    'Niemand hat so eindringlich geschrieben, wie ein Mensch unter religiösem einfluss sich und der Welt verloren geht, wie der Niederländer Jan Siebelink. (...) Siebelinks grosser Erfolg (...) zeigt, dass er den Finger in eine Wunde gelegt hat, die unser von urbaner Liberalität geprägtes Gesellschaftsbild verdrängt hat. (...) In einigen schmerzhaft schönen Momenten fügt Jan Siebelink fragile uns blütenzarte Bruchstücke der Erinnerung zu dem zusammen, was ein Paradies hätte sein können. Im Garten des Vaters ist auch ein Buch der nachgetragenen Liebe, die ein Mann und Vater in seinem Leben nicht hat annehmen und erwidern können.'
Süddeutsche Zeitung, Ulrich Baron, 9.10.2007

'Siebelink ist ein Erzählexperte für Ambivalenzen - für Zwiespältigkeiten, nicht aufzulösende uns schon gar niecht zu erklärende widersprüche.'
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Jochen Hieber, 8.12.2007

'Der Niederländer Jan Siebelink erzählt von den persönlichen Folgen des religiösen Fundamentalismus westlicher Machart. (...) Margje (...) ist eine eindrucksvolle Identifikationsfigur.'
Literaturen, Annette Zerpner, Januar/Februar 2008

Jan Siebelink 'hat die destruktive Kraft des Fundamentalismus zum Fürchten genau beschrieben (...)  Sein Buch ist mit 600 000 verkauften Exemplaren der erfolgreichste niederländische Nachkriegsroman.'
Der Spiegel, Marianne Wellersdorf, 8.10.2007

In dem Roman geht es 'um die grossen Themen: Glaube, Liebe, Hoffnung, und dazwischen der Mensch, das zweifelnde Wesen.'
Stern, 11.10.2007

'Zu Jan Siebelinks Roman Im Garten des Vaters sagt man nur, dass sich hinter dem poetischen Titel ein mörderisches Männer-Drama über religiösen Fanatismus verbirgt. Oder aber man liest es vorher selbst und überreicht das Buch mit einem langen, bewundernden Blick.'
Park Avenue, Christa Thelen/ Helge Hopp, Dezember 2007

'Jan Siebelinks ruhiger Roman über die grosse Liebe und die schwärzesten Seiten des Calvinismus ist in den Niederlanden längst ein Bestseller.'
Brigitte, 10.10.2007

'Er hat für die wondervollen, in herrliche Details gehenden gärtnerischen Passagen eine sehr schöne, handwerkliche Sprache, für die spirituellen Teile des Buches, die dunklen Predigten un irrationalen Reflexionen, einen altniederländischen Ton gefunden. Entstanden ist ein Monument christlicher strenger Frömmighkeit (...), dem die diesseitige Liebe von Margjes wie ein rettender Leuchtum gegenübersteht - ein Buch, das zeigt, was auch im Protestantismus an evangelikalen Irrwegen, was aber auch an tröstlicher Menschenliebe in unserer Zeit möglich ist en dass eine eigene Sprache hierfür gefunden werden kann. So soll Literatur sein.'
Nürnberger Zeitung, Harald Loch, 1.12.2007

'Ein unglaublich starker, bildhafter Roman, sorgsam und zärtlich geschrieben, der einem noch Tage nach dem Lesen nicht aus dem Kopf gehen will.'
Hamburger Abentblatt, Maike Schiller, 12.9.2007

'Siebelinks Buch geht einem nahe (...), weil es den Leser bei der eigenen Suche nach dem Sinn des Lebens streift.'
Reutlinger Generalanzeiger, Monique Cantré, 4.9.2007

'Eindringlich wird ein Glaube geschildert, der alles andere ist als eine frohe Botschaft (...) In dem erschütternden Buch wechseln sich Licht und Dunkel ab. Margjes liebevolle Treue ist wie der Sonnenschein über den bunten Blumenfeldern der Gärtnerei, und so oft wünscht man sich bei der Lektüre, Hans Sievez würde endlich dieses grosse irdische Glück als Geschenk eines liebenden Gottes begreifen.
Lesart, Maria Panzer, 3/2007

'Eine (...) atemberaubende Geschichte, die berürht und zum Erkennen von Abhängigkeiten jedweder fanatischer Denkrichtungen hilft.'
Bücherschau, Magdalena Pisarik, 4/2007

Sein roman 'ist wohl der traurigste, den ich je gelesen habe. Nichts kann über die Einsamkeit des Helden - und der ihn liebenden Menschen - hinwegtrösten; am allerwenigsten die Religion. Aber zugleich ist Im Garten des Vaters ein ganz wunderbarer, kraftvoller und (...) tröstlicher roman über eine grosse Liebe und die Liebe überhaupt.'
NDR Kultur, regul Venske, 13.9.2007

'Jan Siebelink hat durch seine Beschreibung der fanatischen Calvinisten eine neue Perspektive eröonet und (...) in den Niederlanden eine wichtige Diskussion angestossen.'
Radio Bremen, Katja Weise, 30.9.2007